Setze dich aufrecht hin, entspanne Kiefer und Stirn, und verlängere sanft das Ausatmen. Vier Sekunden ein, sechs bis acht Sekunden aus, ideal durch die Nase. Spüre, wie Brustkorb und Bauch sich bewegen, während Schultern unten bleiben. Ein „physiologischer Seufzer“ – zwei kurze Einatemzüge, ein langes Ausatmen – kann Stress spürbar lösen. Nach nur sechzig Sekunden wirkt dein Nervensystem geordneter, Gedanken sortieren sich, und eine klare Handlung drängt sich fast von selbst auf. Schreibe uns später, wie sich diese Mini-Routine im hektischsten Meetingtag geschlagen hat.
Wandere mit der Aufmerksamkeit vom Scheitel bis zu den Zehen. Entspanne die Stirn, lasse den Kiefer einen Millimeter los, senke die Schultern, erde die Füße spürbar. Reiße nicht, sondern schmelze Spannungen. Achte auf Wärme, Kälte, Druckpunkte am Stuhl, den Kontakt der Hände mit der Tischkante. Diese wortlose Bestandsaufnahme dauert eine Minute und schenkt dir Selbstkontakt ohne Aufwand. Du wirkst präsenter, selbst wenn der Bildschirm flackert. In Großraumbüros bleibt alles unauffällig, doch im Inneren klärt sich viel. Melde uns, welche Körperstelle bei dir am häufigsten „Hallo, entspann mich!“ ruft.
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